© 2019 Behinderter Hund - Na und?
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Ein Rückenmarksinfarkt ist eine Schädigung des Rückenmarks infolge einer Sauerstoffunterversorgung durch zu wenig Blutfluss. Im Grunde vergleichbar mit einem Herzinfarkt.

Am häufigsten kommt die fibrokartilaginöse Embolie (faserknorpelige Embolie) beim Hund vor.

Hier dringen Faserknorpel aus den Bandscheiben in die Blutgefäße ein, in der Folge kommt es zu einer Verstopfung und damit zu einem Infarkt des jeweiligen Rückenmarkbereiches. Durch diese Sauerstoffunterversorgung sterben die Zellen an dieser Stelle ab.

Meistens tritt dieser Infarkt sehr plötzlich (akut), oder in selteneren Fällen auch schleichend auf. 

Die Symptome hängen von der Lokalisation und dem Ausmaß des Infarktes ab. Hals- und Lendenbereich sind sehr oft davon betroffen. Symptome sind unter anderem: Lähmungen der Hinterpfoten, Ausfall der Reflexe, Inkontinenz, Komplettlähmung, Verlust des Tiefenschmerzes, usw.

Die fibrokartilaginöse Embolie wird mittels MRT (Magnetresonanztomografie) diagnostiziert. 

Auch Hunde mit Komplettlähmung haben mittels Physiotherapie gute Chancen wieder auf die Beine zu kommen. Die Therapie muss sehr schnell beginnen und auch intensiv fortgeführt werden.

RÜCKENMARKSINFARKT

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