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SPINAL WALK

Wenn das Reflexzentrum des Hundes intakt ist besteht die Chance, dass der Hund zum "Spinal Walker" wird.

WAS IST SPINAL WALK?

Spinal Walking ist nichts anderes als „aus dem Reflexzentrum gehen“. 
Es hat daher nichts mit bewusstem und kontrolliertem Gehen zu tun.

Man findet über dieses Thema relativ wenig im Netz und wenn, dann sind es sehr fachbezogene Artikel.
 

Wir versuchen den Spinal Walk einfacher zu erklären:

Das Reflexzentrum des Hundes für die Hinterpfoten liegt im hinteren Bereich der Wirbelsäule (L4–S3), für die Vorderpfoten im vorderen Bereich (C6 - Th1). Ausgelöst werden kann der Reflex durch kneifen in die Zehenzwischenräume - der Hund zieht die Pfote weg. Gelähmte Hunde mit intaktem Reflexzentrum werden bei diesem Auslösen mit den Pfoten stark ausschlagen bzw. austreten. Wir möchten hier betonen, dass der Hund den Reiz nicht spürt, sondern hier lediglich das Reflexzentrum arbeitet (oft wird geglaubt der Hund hat doch ein Schmerzempfinden).

Kleine Hunde mit kurzen Pfoten und intaktem Reflexzentrum haben gute Chancen, zum Spinal Walker zu werden. Umso länger die Pfoten, umso schwieriger wird das ganze.

WIE WIRD MEIN HUND EIN SPINAL WALKER?

Durch tägliche, intensive Physiotherapie werden dem Reflexzentrum die „Gehbewegungen“ angelernt. Parallel müssen die Muskeln gestärkt werden, damit sich der Hund überhaupt selber halten kann. 

Die Prognose, ob der Hund zum Spinal Walker werden kann ist immer fraglich. Manche erlernen das „gehen aus Reflexen heraus“ nach ein paar Monaten und andere erlernen es trotz jahrelanger Physiotherapie nicht.

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