© 2019 Behinderter Hund - Na und?
Erster österreichischer Verein für Besitzer behinderter Hunde
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GELÄHMTE HUNDE AUS DEM AUSLAND

Bevor der gelähmte Hund eine kilometerlange Reise im Auto oder Flugzeug antreten kann, sollte vor Ort die Frage geklärt werden, ob der Hund überhaupt reisetauglich ist.

Dies sollte in einer kompetenten Tierklinik vor Ort geschehen indem man die ersten medizinischen Untersuchungen vornehmen lässt. Es gibt explizite Reisebestimmungen und die nötigen Impfungen und Tests (Mittelmeererkrankungen, Titerbestimmungen) können auch gleich erledigt werden.


Tierkliniken findet man in fast jeder größeren Stadt des jeweiligen Landes.

In dieser Zeit kann man den Hund auch schon etwas kennenlernen und Informationen zu seinem Wesen sammeln. Sind alle Reisevorbereitungen getroffen und der Hund ausreisefertig, sollte gemeinsam mit den Tierärzten entschieden werden, ob und wann der Hund seine lange Reise antreten kann. Die Wahl der Reisemöglichkeit ist außerdem genauso ausschlaggebend ob der Hund die Reise ohne Probleme übersteht. Eine 1000 Kilometer lange Autofahrt wird dann problematisch, wenn der Hund womöglich seine Blase nicht selbstständig entleeren kann und auf ein Ausmassieren angewiesen ist. Bei Flugreisen sollte man im Vorhinein mit der Fluggesellschaft abklären ob ein gelähmter Hund überhaupt transportiert wird. Hin und wieder wird eine Bestätigung der Reisetauglichkeit verlangt und so kommt es am Flughafen nicht zum bösen Erwachen. 

Ist alles abgeklärt und schon eine passende Pflegestelle für den Hund gefunden, steht einer Reise nichts mehr im Weg.
 

Einen gelähmten Hund von der Straße weg direkt auf Reisen zu schicken hat nichts mit Tierliebe zu tun sondern ist schlicht und einfach Tierquälerei. 

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